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Adresse

Institut für Experimentelle Biomedizin
Lehrstuhl II
Haus D16
Josef-Schneider-Str. 2
97080 Würzburg


Institutsleitung

Prof. Dr. Alma Zernecke-Madsen

Sekretariat:  
Fr. Schülein, Fr. Hufnagel
Tel: +49 - (0)931 - 201- 48331 / 48332
Email:  InstExbio2@ukw.de
FAX: +49 -(0)931 - 201 - 648341

 

Herzlich Willkommen!

Im Mittelpunkt unserer Forschung stehen die Arteriosklerose und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems

Das Institut für Experimentelle Biomedizin II (vormals Klinische Biochemie und Pathobiochemie) ist ein Forschungsinstitut der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Würzburg. Wir befassen uns mit vielfältigen molekularen und zellulären Mechanismen der Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems mit besonderem Schwerpunkt auf der Erforschung der Arteriosklerose.

Arteriosklerose - umgangssprachlich auch als "Gefäßverkalkung" bekannt - ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt. Klinisch führt sie zum Verschluss von Gefäßen und ist die Hauptursache für Herzinfarkt und Schlaganfall. Verantwortlich dafür sind Schädigungen der Gefäßwand, die zu einer chronischen Entzündung führen: Aus dem Blut wandern Zellen des Immunsystems an die geschädigte Stelle und produzieren Signalstoffe, die weitere Immunzellen zum Ort des Geschehens rufen. Es kommt zur Ausbildung arteriosklerotischer Plaques. Es ist bekannt, dass die Antwort des Immunsystems in allen Phasen der Arteriosklerose eine wichtige Rolle spielt. Dennoch ist noch unklar, welche und wie genau bestimmte Immunzellen die Entwicklung der Erkrankung steuern.

Unter Einsatz muriner, humaner und systembiologischer Modellsysteme beschäftigen wir uns mit der Rolle verschiedener Immunzellpopulationen bei der Erkrankung, indem wir z.B. spezifische, von diesen Zellen produzierte Schlüsselmoleküle (wie Zytokine oder microRNAs), untersuchen.

Weiterhin beschäftigen wir uns mit den pathophysiologischen, genetischen und diagnostischen Aspekten wichtiger Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und der Blutgerinnung (Thrombosen, Blutungsstörungen) sowie Arbeiten zur onkologischen Grundlagenforschung.

Unser Ziel ist es, ein genaueres Verständnis der molekularen und zellulären Mechanismen der Erkrankungen zu erlangen, als Voraussetzung für die Entwicklung neuer Therapieansätze.

Die Projekte werden u.a. durch die DFG (www.sfb688.de), das BMBF sowie Stiftungen und Industrie gefördert.

 

 

 

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